Unsere Geschichte

1910/1911

Georg Lösch ruft innerhalb der "Turngemeinde" eine Fußballmannschaft ins Leben.

Gespielt wird im vorderen Linden

1920 Die Turngemeinde gestaltet das Bezirksfest, das erst größere Fest nach dem 1. Weltkrieg in Langen, auf dem Festplatz im vorderen Linden.

Die Fußballabteilung fängt nach dem Kriegsende praktisch völlig neu an. Doch schon bald spielen zwei - später drei - aktive Mannschaften und vor allem aber eine Jugendmannschaft.

1923 Die Arbeitervereine Turngemeinde Langen, die Gesangsvereine Eintracht und Sängerlust, der Arbeiter-Kraft-Sportverein, die Ortsgruppe des Bundes Solidarität schließen sich in der Freien Sport- und Sängergemeinschaft 1923 e.V. Langen zusammen. Später kommen noch die Naturfreunde dazu.
1926

Die 1. Mannschaft der Fußballer mit Jakob Anthes, Johannes Uhrig, Fritz Barth, Jakob Brehm, Fritz Spengler, Karl Zängerle, Heinrich Karg, Heinrich Daubert, Philipp Lorenz, August Herth und Karl Steitz wird Bezirksmeister.

1933 Die Freie Sport- und Sängergemeinschaft 1923 e.V. Langen wird von den politischen Machthabern verboten. Eine Gemeinschaft von nahezu 1000 Menschen hat aufgehört zu bestehen.
1945 Insbesondere die Sportler der Freien Sport- und Sängergemeinschaft packen unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkriegs den Wiederaufbau des sportlichen Lebens in Langen an. Es ist insbesondere der Initiative der Sports- und Sangesfreunde Christian Schneider, Heinrich Kunz und Philipp Schäfer zu verdanken, dass die Genehmigung der Militärbehörde für die Fortsetzung der Vereinsarbeit schon bald erteilt wird.
24.4.1946 Die Sport- und Sängergemeinschaft 1945 e.V. wird offiziell genehmigt.
8.6.1951 Mit dem Spatenstich durch Bürgermeister Wilhelm Umbach beginnt der Bau der Sportanlage an der Zimmerstraße. Ein Sportplatz mit 400-m-Bahn entsteht. Neben den Mitgliedern, die ungezählte Stunden beim Bau ihrer Sportanlage verbringen, kommt Unterstützung von der Langener Firma Adam Sehring & Söhne. Auch das amerikanische Militär hilft mit großen Planier- und Räumgeräten.
9.7.1953 In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen die Anwesenden den Bau eines Clubhauses mit Umkleide- und Duschräumen und einer Gaststätte nach den Plänen des SSG-Vorstandsmitgliedes Heinrich Anthes.
Juli 1954 Mit einem dreitägigen Fest wird die Einweihung der Sportanlage und des Clubhauses gefeiert.
  In den folgenden Jahren treten viele Langener Bürgerinnen und Bürger in den Verein ein und wollen ihrem Sport nachgehen. Schon bald reichen die Sportanlagen und Vereinsräume nicht mehr aus.
1955/56

Die Fußballer kämpfen um den Aufstieg in die Bezirksliga. Das Kopf-an-Kopf rennen wird am vorletzten Spieltag im Spitzenspiel gegen den SV Erzhausen entschieden. Der SV Erzhausen gewinnt mit 1:0 und wird Meister.

Für die SSG spielten: Hermann Schreiber, Otto Seibert, Adam Köhler, Willi Keim, Rudi Kompalka, Eugen Winkel, Heinz  Herdt, Herbert Kunz, Adam Werner, Karl Steitz und Heiner Freud.

1963 Abstieg der Fußballer in die C-Klasse.
1963/64 Die Fußballer wechseln vom Fußballkreis Darmstadt nach Offenbach. Am Saisonende wird die Meisterschaft und der Aufstieg in die B-Klasse am SSG-Freizeit-Center gefeiert Auch die 2.Mannschaft steht auf Platz 1 der Reservegruppe.
1965 Der Bebauungsplan 25 wird von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet. Die SSG soll mit ihren Sportstätten ins geplante Kultur- und Sportzentrum südlich der Südlichen Ringstraße verlegt werden.
1966/67

Die Fußballer der SSG werden Meister der B-Klasse.

1968 Der erste Hartplatz im neuen Zentrum wird in Betrieb genommen.
1969 Ein zweiter Hartplatz steht ab jetzt zur Verfügung.
1970 Der Damenfußball wird bei der SSG aus der Taufe gehoben. Edit Schüler leitet die Abteilung. Nach einem guten Start plagen Aufstellungssorgen die Verantwortlichen und der Spielbetrieb muss eingestellt werden.
1970/71 Die SSG-Fußballer müssen nach Niederlagen in den Entscheidungsspielen wieder in die B-Klasse absteigen.
September 1972 Das nach den Plänen der Architekten Heinrich Anthes und Ewald Räuber entstandene Clubhaus mit Umkleideräumen konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Seit diesem Zeitpunkt heißt die Gesamtanlage SSG-Freizeit-Center.

Zwei Hartplätze, ein Rasensportplatz mit Leichtathletikanlage, Einrichtungen für den nichtvereinsgebundenen Freizeitsport, einen Trimm-Parcours, einen Kinderspielplatz, ein sehr zweckmäßiges Umkleidegebäude und ein modernes Clubhaus mit kleinem Saal stehen nicht  nur den musik- und sporttreibenden Mitgliedern sondern allen Bewohnerinnen und Bewohnern und insbesondere den Kindern zur Verfügung.

  In den folgenden Jahren wird die Sportanlage ausgebaut. Ein Jugendraum, eine überdachte Zuschauerterrasse, Garagen und Archivräume, Tennisplätze, Kleinfeldspielfeld, eine weitere Flutlichtanlage am zweiten Hartplatz, ein Kraftraum, um nur einige bauliche Maßnahmen zu nennen, kommen hinzu. Dies ist nur möglich, weil sich viele Mitglieder in ihrer Freizeit am Ausbau und an den Unterhaltungsmaßnahmen beteiligen. 
1973/74 Unter Trainer Otto Lebien holen die Fußballer mit fünf Punkten Vorsprung überlegen die Meisterschaft der B-Klasse und steigen erneut in die A-Klasse auf.
1974/75 Die Spieler der SSG behaupten sich in der A-Klasse und belegen am Saisonende Platz 4.
1975/76 Nach einem schwachen Start können die Spieler von Willi Dohmen sich noch bis auf Platz 3 vorkämpfen.
18.6.2000

 

Die Fußballabteilung feiert im Rahmen eines Frühschoppens im Festzelt ihr 90jähriges Bestehen in Anwesenheit von zahlreichen Ehrengästen. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Abteilung werden im Laufe der Veranstaltung geehrt.
Saison 2000/01 Die Fußballer der SSG Langen belegen zum Saisonende Platz 2 und treffen in der Relegation auf den BSC 99 Offenbach und TuS Klein Welzheim. In der letzten Sekunde des entscheidenden letzten Spieles bei TuS Klein Welzheim erzielen die Gastgeber das Siegestor und entreißen den Langenern den schon sicher geglaubten Aufstieg in die Bezirksliga. 
Saison 2001/02 Am letzten Spieltag gelingt es den Langenern die Mannschaft der SG Egelsbach von Platz 2 zu verdrängen. Durch eine Niederlage im ersten Relegationsspiel bei TV Hausen verspielt die Mannschaft erneut den Aufstieg in die Bezirksliga. Der TV Hausen spielt ein Jahr in der Bezirksliga.
Saison 2002/03 Auch in dieser Saison erspielt die Mannschaft von Trainer Thomas Betz hinter der SG Egelsbach die Vizemeisterschaft. Wieder verliert die Mannschaft das erste Relegationsspiel gegen die zweite Mannschaft der TGM/SV Jügesheim und spielt ein weiteres Jahr in der Kreisliga A. 
Saison 2003/04 Zum vierten Mal in Folge kann das Team von Thomas Betz die Vizemeisterschaft - hinter der Spvgg. 03 Neu-Isenburg -  erreichen. Aber auch in diesem Jahr patzt die Mannschaft in den Aufstiegsspielen gegen die TGS Jügesheim und Hellas Offenbach. Trainer Thomas Betz geht zum Bezirksligisten SG Egelsbach.

 

Heute gehören rund 350 Mitglieder der Fußballabteilung an. 50% der Mitglieder sind Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren.

Sportanlage

1 Rasenplatz

1 Kunstrasenplatz

1 Hartplatz

1 Jugendspielfeld (Rasen)

1 Kraftraum

 

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Stand: 28. Oktober 2007